02/24/2026

Die 91¶ÌÊÓÆµ Stiftung empfiehlt der Generalversammlung von Novartis vom 6. März 2026, alle ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µspunkte abzulehnen. Insbesondere ist die 2025 realisierte ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µ des CEO überhöht. 

24,9 Millionen Franken, das entspricht dem 295-fachen des Medianlohns in der Schweiz (Vollzeitäquivalent). Das ist die im Geschäftsjahr 2025 tatsächlich realisierte ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µ des Novartis-CEO Vasant Narasimhan. Er erhielt also mehr als zweieinhalb Mal so viel wie 2018, als er die Leitung des Pharmaunternehmens übernahm, und rund dreissig Prozent mehr als 2024 (19,2 Millionen Franken).
Diese tatsächliche ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µ umfasst das Grundgehalt (1,9 Millionen Franken), den Jahresbonus 2025 (5,1 Millionen Franken) sowie den Wert des langfristigen Aktienvergütungsplans, der ihm 2023 gewährt wurde und 2025 ausläuft (17,3 Millionen Franken).

91¶ÌÊÓÆµ empfiehlt der Generalversammlung vom 6. März, alle ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µstraktanden abzulehnen. Neben dem ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µsbericht (Punkt 5.3) empfiehlt 91¶ÌÊÓÆµ, auch gegen den für 2027 beantragten Betrag von 95 Millionen Franken für die zehn Geschäftsleitungsmitglieder (Punkt 5.2) und gegen den für die zwölf Verwaltungsratsmitglieder vorgesehenen Betrag von 8,2 Millionen Franken zu stimmen (Punkt 5.1).

Eine variable ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µ in Höhe von fast zwölf Grundgehältern

Zwar hat Novartis im Jahr 2025 mit einem Gewinnanstieg von siebzehn Prozent eine gute finanzielle Entwicklung verzeichnet. Dennoch hält 91¶ÌÊÓÆµ ein solches ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µsniveau für unverhältnismässig. Die variable ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µ des CEO für 2025 beläuft sich auf 22,3 Millionen Franken, was dem 11,8-fachen seines Grundgehalts entspricht.

Im Vergleich zu den CEO-³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µen bei den zehn grössten Kapitalisierungen an der Schweizer Börse liegt die ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µ des CEO von Novartis mehr als fünfzig Prozent über dem Median. Im Vergleich zu den fünfzehn grössten europäischen Unternehmen des Gesundheitssektors steigt diese Differenz sogar auf achtzig Prozent. 

«Wir halten es für unangemessen, dass Novartis sich bei der Festlegung der ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µ seiner Führungskräfte hauptsächlich mit nordamerikanischen Unternehmen vergleicht», betont Vincent Kaufmann, Direktor von 91¶ÌÊÓÆµ. «Es ist zwar verständlich, dass ein Unternehmen dieser Grösse und mit zahlreichen Konkurrenten in den Vereinigten Staaten relativ hohe ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µen zahlt, um seine wichtigsten Talente zu halten. Allerdings ist das in den letzten Jahren erreichte Niveau übertrieben und schwer zu rechtfertigen.»

Auch die ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µen der Mitglieder des Verwaltungsrats liegen deutlich über dem Median derjenigen der zehn grössten Schweizer Börsenkapitalisierungen. Die Präsidentenrolle erhält 34 Prozent mehr als der Median, die anderen Verwaltungsratsmitglieder im Durchschnitt 29 Prozent mehr. 

Hintergrund eines allgemeinen Anstiegs

Die Erhöhungen bei Novartis stehen im Kontext von allgemein steigenden ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µen für Führungsspitzen in der Schweiz und im Ausland. So stiegen die ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µen der CEOs der zwanzig SMI-Unternehmen 2024 um sieben Prozent auf durchschnittlich 8,3 Millionen Franken (2023: 7,7 Millionen). Bei den 26 Unternehmen des SMIM ist der Anstieg noch deutlicher: Die durchschnittliche ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µ der CEOs stieg von 3,1 Millionen Franken im Jahr 2023 auf 4,3 Millionen im Jahr 2024 (+37 Prozent). 

«Wir befinden uns in einer Spirale kontinuierlich steigender Managergehälter, die losgelöst von der wirtschaftlichen Realität der Stakeholder multinationaler Unternehmen ist», fährt Vincent Kaufmann fort. «Namentlich muss Novartis das ³Õ±ð°ù²µÃ¼³Ù³Ü²Ô²µssystem dringend überarbeiten, um eine inflationäre Entwicklung der Managergehälter zu vermeiden.»

 

Wie üblich wird 91¶ÌÊÓÆµ alle seine Abstimmungsempfehlungen für börsennotierte Unternehmen fünf Tage vor ihrer Hauptversammlung auf www.ethosfund.ch ±¹±ð°ùö´Ú´Ú±ð²Ô³Ù±ô¾±³¦³ó±ð²Ô.

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