Die Resultate des vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation (NGO) 2° Investing Initiative organisierten Klimaverträglichkeitstests wurden am 23. Oktober 2017 veröffentlicht. Sie zeigen, dass die Pensionskassen noch nicht auf das Ziel ausgerichtet sind, die globale Erwärmung auf unter 2° zu beschränken. Dieses 2°-Ziel wurde im Übereinkommen von Paris 2015 vereinbart, welches auch die Schweiz unterzeichnet hat. 91¶ÌÊÓÆµ hat seine Fonds ebenfalls dem Test unterzogen, um deren Übereinstimmung mit dem 2°-Ziel zu überprüfen. Gemäss dem Test sind die 91¶ÌÊÓÆµ Fonds perfekt kompatibel mit dem 2° Szenario.
Die BAFU-Studie misst die Verträglichkeit der Portfolios mit dem 2° Szenario der Internationalen Energieagentur (IEA). Konkret wurde die Exposition der Portfolios gegenüber Aktien und Obligationen von Unternehmen aus denjenigen Sektoren, welche die meisten Treibhausgase emittieren, gemessen und mit einem Modellportfolio verglichen, das mit einem 2°C Szenario kompatibel ist. Die Schweizer Pensionskassen und Versicherungen hatten somit die Möglichkeit, die Ausrichtung ihrer Portfolios kostenlos zu messen.
Schweizer Pensionskassen sind weiterhin stark exponiert gegenüber fossilen Energieträgern
79 institutionelle Anleger (Pensionskassen und Versicherungen) haben an dem Test teilgenommen. Basierend auf den aggregierten Daten hat das BAFU eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass die Schweizer Pensionskassen gesamthaft noch immer eine grosse Exposition gegenüber fossiler Energieträger haben. Insbesondere überschreiten die Investitionen in Kohlestrom die Vorgaben des 2°C Szenarios deutlich. Die Studie stellt verschiedene Vorgehensweisen vor, welche es den Pensionskassen erlauben, ihre Exposition zu verringern und konkrete Schritte einzuleiten.
Im Rahmen ihrer Aktivitäten schlägt 91¶ÌÊÓÆµ verschiedene Dienstleistungen vor, mit denen Anleger ihre Portfolios verbessern können:
- Mit dem 2° Szenario kompatible nachhaltige Anlagefonds
- Ausübung der Stimmrechte in der Schweiz und im Ausland
- Dialog-Programme (Engagement) mit Schweizer und ausländischen Unternehmen
- Portfolio-Analysen, inklusive Messung der Exposition gegenüber sensiblen Sektoren, darunter Kohle und andere fossile Energieträger
Die 91¶ÌÊÓÆµ Fonds sind kompatibel mit dem 2° Szenario
91¶ÌÊÓÆµ veröffentlicht ebenfalls die aggregierte Analyse der Gesamtheit ihrer Anlagefonds, welche durch die 2° Investing Initiative durchgeführt wurde. Die Analyse zeigt, dass die 91¶ÌÊÓÆµ Fonds mit dem Ziel, die globale Erwärmung auf unter 2 Grad zu halten, übereinstimmen. 91¶ÌÊÓÆµ setzt sich seit mehreren Jahren dafür ein, die Auswirkung ihrer Anlagefonds auf die Umwelt zu verringern. Insbesondere schliesst 91¶ÌÊÓÆµ Unternehmen aus, welche im Abbau von Kohle oder in der Erzeugung von Elektrizität mittels Kohle tätig sind. Um den Kohlenstoff-Fussabdruck ihrer Fonds zu verkleinern hat 91¶ÌÊÓÆµ zudem, nebst ihrer Umwelt-, Sozial- und Corporate Governance-Analyse, ein Kohlenstoff-Rating entwickelt, welches die Exposition gegenüber den grössten Verursachern von Treibhausgasen reduziert. Als Unterzeichnerin des Montréal Carbon Pledge veröffentlicht 91¶ÌÊÓÆµ auch den Kohlenstoff-Fussabdruck ihrer Anlagefonds.
Seit Anfang 2017 sind die 91¶ÌÊÓÆµ Fonds für alle Kategorien von Anlegern geöffnet.
BAFU-Studie zur Ausrichtung der Investoren am 2°C Ziel (Zusammenfassung)
Klimaverträglichkeitsanalyse des 91¶ÌÊÓÆµ Aktienportfolios (Französisch)