02/05/2010

91¶ÌÊÓÆµ veröffentlichte heute die Analyse und die Stimmempfehlungen zur Generalversammlung von Novartis vom 26. Februar 2010. 91¶ÌÊÓÆµ empfiehlt einerseits unter dem Traktandum 5 Daniel Vasella und Marjorie Yang für eine dreijährige Mandatsdauer als Mitglieder des Verwaltungsrats von Novartis wiederzuwählen. Andererseits ruft 91¶ÌÊÓÆµ die Aktionärinnen und Aktionäre von Novartis auf, gegen die Wiederwahl des Präsidenten des Vergütungsausschusses von Novartis, Hans-Jörg Rudloff, zu stimmen.

91¶ÌÊÓÆµ empfiehlt, die Wiederwahl von Daniel Vasella zu unterstützen. Diese Empfehlung steht vor dem Hintergrund der ausgewiesenen Kompetenzen von Daniel Vasella und der Entscheidung des Verwaltungsrats, die Funktionen des Verwaltungsratspräsidenten und CEO zu trennen.

91¶ÌÊÓÆµ empfiehlt, den Präsidenten des Vergütungsausschusses von Novartis, Hans-Jörg Rudloff, nicht wiederzuwählen. In dieser Funktion trägt Hans-Jörg Rudloff für das Vergütungssystem bei Novartis eine grosse Verantwortung. Dieses entspricht nicht der internationalen Best Practice. Die Gesamtvergütung für die Geschäftsleitung des Konzerns zu Marktwerten berechnet beträgt für das Jahr 2009 94 Millionen Schweizer Franken, davon 42 Millionen für Daniel Vasella. Das Gehalt des Präsidenten setzt sich aus einem variablen Teil von über neunzig Prozent zusammen. Ausserdem ist der Grossteil der als Vergütung zugeteilten Aktien keinen Leistungskriterien unterworfen.

Ausserdem empfiehlt 91¶ÌÊÓÆµ, für die Statutenänderung zur Einführung einer Konsultativabstimmung über das Vergütungssystem zu stimmen (Traktandum 4.2). Dieser Antrag entspricht einer langjährigen Forderung von 91¶ÌÊÓÆµ und anderen institutionellen Investoren: Die Aktionärinnen und Aktionäre sollen sich regelmässig zur Vergütungspolitik des Konzerns äussern können.

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