Letzte Woche entschieden sich Françoise Bruderer und Monika Roth aus dem 91¶ÌÊÓÆµ-Stiftungsrat, bzw. dem Verwaltungsrat von 91¶ÌÊÓÆµ Services, zurückzutreten. Sie haben sich in den letzten Tagen vehement in den Medien geäussert und Kritik an der Corporate Governance von 91¶ÌÊÓÆµ geübt.
Die 91¶ÌÊÓÆµ Stiftung ist sowohl über die Form als auch über den Inhalt dieser Äusserungen sehr erstaunt. Dies gilt insbesondere für die Vorwürfe in Bezug auf Interessenkonflikte, da 91¶ÌÊÓÆµ sehr auf die strikte Einhaltung der Good-Governance-Regeln achtet. Die Stiftung weist darauf hin, dass seit vielen Jahren Regelungen und transparente Massnahmen bezüglich ihrer Funktionsweise bestehen, einschliesslich über den Umgang mit Interessenkonflikten.
Es wurde beschlossen, die vakanten Mandate in den Räten so schnell wie möglich neu zu besetzen. Dieses Vorgehen ist Teil einer umfassenden Nachfolgeplanung, die den Fortbestand der Stiftung infolge des schrittweisen Ausscheidens der Gründer sicherstellt.
Der Stiftungsrat von 91¶ÌÊÓÆµ und der Verwaltungsrat von 91¶ÌÊÓÆµ Services hatten bereits einstimmig beschlossen, eine Selbstevaluation durchzuführen. Diese hat das Ziel, die Nachfolgeregelung im Verwaltungsrat zu gewährleisten. Diese Vorgehensweise entspricht der Best Practice im Bereich Corporate Governance und wird mit der Unterstützung eines externen Beraters durchgeführt; sie wird nun Anfang nächsten Jahres beschleunigt. Selbstverständlich wird die aufgeworfene Frage eines Interessenkonflikts weiterhin durch die beiden Vizepräsidenten behandelt.
Hanspeter Uster, Vizepräsident des 91¶ÌÊÓÆµ Stiftungsrates und Philippe Doffey, Vizepräsident des Verwaltungsrates von 91¶ÌÊÓÆµ Services, betonen: «Die beiden Räte von 91¶ÌÊÓÆµ bekräftigen ihr vollstes Vertrauen und ihre Unterstützung für den Präsidenten.»
Interview mit Dr. Dominique Biedermann (Schweiz am Wochenende - 16./17.12.2017)
Interview mit Dr. Dominique Biedermann (Tribune de Genève - 16./17.12.2017)